Historie

Anfänge und Verbotszeit

Am 06.02.1909 wurde auf Anregung des praktischen Arztes ­Dr. Jacobi in Nürnberg von Arbeitern eine Arbeitersanitätskolonne gegründet, die sich zum Ende des Jahres 1909 in Arbeiter-Samariter-Kolonne umbenannte (ASK). Erster Vorsitzender wurde der Schlosser Carsten Jakob.

1913 richtete die Arbeiter-Samariter-Kolonne das erste ständige Wachlokal am Webersplatz 9 ein. Durch den ersten Weltkrieg schrumpfte die Anzahl der ASB-Mitglieder deutschlandweit von 5.500 auf 972 Mitglieder.

Im Zuge des Wiederaufbaus erfolgte 1919 der Eintrag der Arbeiter-Samariter-Kolonne in das Vereinsregister. Im November erbaute man dann ein Kolonnenhaus zusammen mit einer Rettungswache. In diesem Jahr erfolgte neben dem Roten Kreuz die Zulassung des ASB zum Rettungsdienst.

1923 wurden in Bayern vorübergehend vom Staat alle Arbeiter-Samariter-Kolonnen aufgelöst, da sie angeblich Teil der sozialistischen kommunistischen Schutzverbände waren.

Am 1. Januar 1924 erfolgte die offi­zielle Eröffnung der Samariter-­Rettungswache.

Im Jahre 1924 erfolgte die Einstellung des ersten hauptamtlichen Mitarbeiters, im Jahre 1926 folgte der Zweite.

1928 zählte die Samariterkolonne Nürnberg bereits über 1600 fördernde Mitglieder.

1931 erfolgte der Umzug in die neue Hauptrettungswache am Kornmarkt 2.

Im Jahre 1933 verbot die NSDAP auf Reichsebene den Arbeiter-Samariter-Bund und beschlagnahmte sowohl das Vermögen als auch das Material.

Wiederaufbau

Am 2. Dezember 1950 erfolgte in Nürnberg die Wiedergründung des ASB.

1955 erwirbt der ASB Nürnberg in der Wodanstraße 25 von der Stadt Nürnberg das Bunkerhäuschen.

Seit 1963 ist der Kreisverband im ­Katastrophenschutz engagiert.

1964 zog der ASB in sein Ausweichquartier im Tiefbunker Waffenhof am Königstorturm. Die Renovierungsarbeiten dauerten bis 1968.

1968 konnte das Samariterheim in der Wodanstraße 25 wieder bezogen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Dachgeschoss durch die Samariter in Eigenleistung ausgebaut.

Im Jahre 1973 erhielt der langjährige Vorsitzende Samariter Wilhelm Gensmantel das goldene Ehrenkreuz und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1974 erfolgte wegen Raumbedarf die Anmietung zusätzlicher Büroräume in der Kriemhildstraße.

1977 wurden die ­Bereiche Behindertenfahrdienst und ­Hauskrankenpflege ins Leben gerufen, in diesem Jahr kamen ­erstmals auch Zivildienstleistende beim ASB zum Einsatz.

1979 zählte der ASB Nürnberg 22.000 Mitglieder.

80er und 90er Jahre

Bis zum Jahre 1981 stiegen die Verwaltungsaufgaben stetig, so das in diesem Jahr der erste hauptamtliche Geschäftsführer, Herr Frank Schürmann, eingestellt wurde.

1983 zog der ASB wieder in ein Ausweichquartier, um in der Wodanstraße 25 eine neue Rettungswache zu bauen.

1985 war die neue Rettungswache nach 15-monatiger Bauzeit fertiggestellt und wurde in Betrieb genommen.

1987 kam zu dem bereits bestehenden Leistungsangebot der Bereich "Essen auf Rädern“ hinzu.

1988/89 unterstützte der Kreisverband den ASB-Bundesverband beim Auslandshilfeeinsatz in Armenien nach dem ­dortigen Erdbeben.

1989 Der Kreisverband leistete Aufbauhilfe für den ASB Gera im Rahmen einer Patenschaft.

1990 beteiligte sich der Kreisverband an Hilfsgüterlieferungen nach Rumänien.

Im Jahre 1991 musste aus Platzbedarf ein Grundstück in der Conradtystraße 21 angekauft werden. In den dortigen Gebäuden wurden die Bereiche Fahrdienst, Essen auf Rädern, die hauseigene Werkstatt und Räumlichkeiten für die Arbeiter-Samariter-Jugend untergebracht.

1992 erfolgte die Eröffnung einer Tagespflegeeinrichtung in den frei gewordenen Räumlichkeiten.

1994 wurde in der Fürther Straße 6 in Nürnberg eine Kliniknachsorgeeinrichtung mit 30 Betten eröffnet, welche aufgrund von Änderungen in der Gesetzgebung 1996 wieder geschlossen werden musste.

1998 erfolgte die Wiederwahl von Samariter Manfred Mägerlein zum vierten Mal in Folge als 1. Vorsitzender.

Am 21.12.1999 erfolgte die rechtliche Verselbstständigung des ASB Nürnberg-Fürth zum eingetragenen Verein (e.V.)

Jahr 2000 bis Jahr 2015

Im Jahre 2001 wurde Martin Amon zum neuen Kreisgeschäftsführer ernannt, welcher bereits seit 1993 in diversen ­Bereichen hauptamtlich beim ASB Nürnberg beschäftigt war.

2003 ist der ASB im Rahmen des Katastrophenschutzes beim Jahrhunderthoch­wasser in Dresden im Einsatz.

Am 19. Februar 2004 wurde erstmals eine separate Ehrungsveranstaltung langjähriger Mitglieder im Kreisverbands­gebäude durchgeführt.

Im Jahre 2004 erfolgte eine grundlegende Renovierung/ Instandsetzung des Gebäudes in der Wodanstraße 25.

Seit Oktober 2005 umfasst das Leistungsangebot des ASB Nürnberg nun auch den Bereich „Patientenfahrdienst“.

2006 wurde Samariter Manfred Mägerlein zum sechsten Mal in Folge zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Im Jahre 2007 erfolgte die Einführung ­von Qualitätsmanagement im Bereich Rettungsdienst, welcher dann im November des Jahres erfolgreich zertifiziert wurde.

Im Jahre 2008 feiert die Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen – kurz Arge HiOrg –, an deren Gründung der Kreisverband beteiligt war, ihr 10-jähriges Bestehen unter Teilnahme zahlreicher Vertreter des ASB Nürnberg.

Im Jahr 2009 feiert der Kreisverband am Samstag, 16. Mai 2009 sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Historischen Rathaussaal und anschließender großer Leistungsschau auf dem Sebalder Platz und Rathausplatz.

Im Jahr 2010 wird erstmalig eine Jahresauftakt- und Ehrungsveranstaltung als eine gemeinsame Veranstaltung durchgeführt. In den Räumlichkeiten des Restaurants Waldschießhaus fand in ansprechendem Ambietene Ende Januar dann die Veranstaltung statt, welche seitens der Mitgliedschaft hinsichtlich der neuen Art und Weise begeistert aufgenommen wurde.

Am 25.03.2010 fand dann im Gemeinschaftshaus Langwasser die Mitgliederversammlung 2010 mit Vorstands-, Kontrollkommissions- und Delegiertenwahlen statt. Alle bisher im Amt befindlichen Vorstands- und Kontrollkommissionsmitglieder wurden mit großer Mehrheit seitens der anwesenden Mitglieder für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.

Am 29.04.2010 legte der langjährige Vorstandsvorsitzende Manfred Mägerlein sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder.

Am 03.07.2010 fand das Sommerfest auf dem Anwesen des Kreisverbandes statt. Der Zuspruch war groß, obwohl gleichzeitig das Rennen am Norisring, das Hafen- und das Südstadtfest stattfanden.

Ende November 2010 bringt der Bereich Rettungsdienst die Rezertifizierung hinsichtlich Qualitätsmanagement mit hervorragendem Ergebnis hinter sich.

Im Jahr 2011 (13.01.2011) wird Herr Norbert Kornel (bisher stellv. Vorstandsvorsitzender) im Rahmen einer außerordentlichen MItgliederversammlung zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Neu in den Vorstand wurde Markus Burgenmeister gewählt, welcher bis zu diesem Zeitpunkt Mitglied der Kontrollkommission war. Neu in die Kontrollkommission wurde zudem Andreas Truetsch gewählt.

Mit Ablauf des 30.06.2011 muss der Bereich "Patientenfahrdienst" aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.

Im Jahr 2012 muss zu Ende Februar der Bereich "Behindertenfahrdienst" ebenfalls aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.

Im Oktober des Jahres 2012 wird der Bereich Hausnotruf im Kreisverband implementiert und der Ausbau des Bereiches beginnt.

Im Herbst 2013 wird Herr Siegmar Naumann im Rahmen der Mitgliederversammlung zum Vorstandsmitglied gewählt.

Im Jahr 2014 wird anlässlich der Mitgliederversammlung Klaus-Jürgen Zankl als Mitglied der Kontrollkommission gewählt.
Ende März 2014 verstirbt Klaus-Jürgen Zankl aus heiterem Himmel.

Ende Juli 2014 feiert der ASB sein Sommerfest 2014 auf dem Anwesen.

Im August 2014 wird bei der Außenstelle Veitsbronn ein kreisverbandseigener Krankentransportwagen für sanitätsdienstliche Abstellungen stationiert.

Im Juli 2015 wird Thomas Bachmann (aus unserer Außenstelle in Veitsbronn) von der Mitgliederversammlung zum Kontrollkommissionsmitglied gewählt

Anfang September 2015 bezieht die Außenstelle in Veitsbronn die neuen Räume im Veitbad in Veitsbronn, sodurch ab sofort vor Ort auch ein Schulungsraum zur Verfügung steht.

 

Jahr 2016 bis heute

 

Die Details der Jahr 2016 bis heute werden bald eingepflegt.