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Newsmeldung vom 28. Februar 2026
Großübung am Flughafen Nürnberg: ASB Nürnberg-Fürth beteiligt
Mehrere hundert Einsatzkräfte haben bei einer groß angelegten Vollübung am Flughafen Nürnberg den Ernstfall eines Flugunfalls mit vielen Verletzten trainiert. Angenommen wurde ein Zusammenstoß eines Vorfeldbusses mit einem Flugzeug. Rund 500 Kräfte von Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Polizei und Kliniken probten dabei insbesondere die Abläufe bei einem Massenanfall von Verletzten, die Triage sowie die Koordination und Kommunikation zwischen den Organisationen.
Das Szenario war bewusst realistisch angelegt: Verletzte wurden aus dem Bus gerettet, an Sammelstellen gesichtet und priorisiert versorgt, während parallel ein Krisenstab arbeitete, Krankenhauskapazitäten abgefragt und Transportkorridore für Rettungsfahrzeuge eingerichtet wurden. Auch ein Behelfskrankenhaus wurde aufgebaut. Solche Übungen sind nach internationalen Luftsicherheitsvorgaben verpflichtend und sichern im Ernstfall eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Der ASB Nürnberg-Fürth war mit der SEG Transport und Betreuung, Rettungsmitteln sowie Führungs- und Beobachtungskomponenten beteiligt. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen im Einsatz.
Die Übung wurde nachgeholt, nachdem sie im November 2025 wegen eines Bombenfundes und der Evakuierung von rund 20.000 Menschen verschoben werden musste.
Fotos: BRK Medienteam Nürnberg-Stadt / Gruppenfoto: ASB Nürnberg-Fürth


Newsmeldung vom 20. Januar 2026
Ehrungen für jahrzehntelanges Engagement im Rettungsdienst
Beim Empfang der Stadt Nürnberg am 20. Januar 2026 wurden drei langjährig engagierte Mitglieder des ASB Kreisverbandes Nürnberg-Fürth e.V. für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Rettungs- und Sanitätsdienst geehrt. Die Auszeichnungen wurden von Oberbürgermeister Markus König persönlich überreicht und würdigen jahrzehntelange Treue, fachliche Kompetenz und ein herausragendes ehren- und hauptamtliches Engagement für die Sicherheit der Menschen in Nürnberg.
Brigitte Finsterer wurde für 25 Jahre Dienst ausgezeichnet. Sie prägte über viele Jahre hinweg maßgeblich den Bereich Hygiene und Infektionsprävention im ASB. Als Fachkraft für Hygiene und langjährig am Klinikum Nürnberg tätig, brachte sie ihre umfangreiche Expertise in Hygienebelehrungen, Fortbildungen und die Weiterentwicklung interner Standards ein. Seit 1998 ist sie zudem als Rettungssanitäterin aktiv. Ihr Engagement reichte von der Mitgestaltung der Hygieneverordnung bis hin zur Mitarbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger. Auch bei Großübungen und in der realistischen Unfalldarstellung war sie stets eine verlässliche Stütze. Mit ihrem wachen Blick für Details galt sie vielen als das „Hygienegewissen“ des Verbandes.
Für 40 Jahre Dienst wurde Jürgen Höfner geehrt. Seine Laufbahn im Rettungsdienst ist geprägt von Kontinuität und stetiger Weiterentwicklung – vom Sanitätshelferlehrgang 1985 bis zur Qualifikation als Notfallsanitäter im Jahr 2016. Als Ausbilder für Kindernotfälle, AED-Instruktor und Reanimationstrainer hat er zahlreiche Helferinnen und Helfer ausgebildet und nachhaltig geprägt. Hauptberuflich als Polizeibeamter tätig, bringt er besondere Erfahrung für Sicherheits- und Sonderlagen ein. Seine Ruhe, sein Fachwissen und seine Verlässlichkeit machen ihn zu einer festen Größe im Rettungsdienst.
Ebenfalls für 40 Jahre Engagement wurde Peter Tubbesing ausgezeichnet. Sein Weg führte ihn über die Jugendarbeit und den Behindertenfahrdienst in den Rettungsdienst, wo er bis heute vielseitig aktiv ist – im Sanitäts- und Rettungsdienst, als Ansprechpartner für Digitalfunk sowie bei technischen Aufgaben wie dem Zeltaufbau. Darüber hinaus engagierte er sich mehrere Jahre in der Kreisverbandskontrollkommission. Durch seine hauptberufliche Tätigkeit in der Integrierten Leitstelle bringt er wertvolles Fachwissen in die Arbeit des ASB ein und unterstützt den Verband seit Jahrzehnten mit großer Verlässlichkeit.
Mit dem Empfang würdigte die Stadt Nürnberg, vertreten durch Oberbürgermeister Markus König, das langjährige Engagement der Geehrten, die stellvertretend für viele Ehren- und Hauptamtliche im Rettungswesen stehen. Der ASB Kreisverband Nürnberg-Fürth gratuliert herzlich und dankt für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Nürnberger Bevölkerung.
Newsmeldung vom 4. Dezember 2025
Zuwachs im Rettungsdienst: ASB Nürnberg erweitert Fuhrpark
Im vierten Quartal 2025 konnte der ASB Nürnberg seinen Fuhrpark um zwei neue Einsatzfahrzeuge erweitern: einen Rettungswagen (RTW) sowie einen Krankentransportwagen (KTW).
Der neue KTW entspricht der Bayern-Konfiguration und basiert auf einem MAN TGE. Er stellt eine wichtige Ergänzung der Fahrzeugflotte dar und trägt dazu bei, den gestiegenen Einsatzzahlen im Ballungsraum Nürnberg gerecht zu werden. Zudem hilft er, technische Ausfallzeiten bestehender Fahrzeuge besser abzufedern.
Ergänzt wird der Fuhrpark durch einen RTW Typ Bayern auf bewährtem Mercedes-Benz Sprinter-Fahrgestell. Das Fahrzeug ersetzt turnusgemäß einen Rettungswagen aus dem Jahr 2018 und ist mit modernster Medizintechnik sowie innovativen Rettungssystemen ausgestattet. Damit ist der Rettungsdienst optimal auf aktuelle und zukünftige Einsatzanforderungen vorbereitet.
Beide Neubeschaffungen verbessern die Einsatzfähigkeit nachhaltig: Sie erhöhen die Flexibilität im Tages- und Spitzenbetrieb, entlasten die Einsatzteams und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.
Der ASB Nürnberg sieht die neuen Fahrzeuge als konsequenten Schritt in der Weiterentwicklung des Rettungsdienstes. Den Retterinnen und Rettern wünschen wir damit viel Erfolg im anspruchsvollen Einsatzdienst der Großstadt – und jederzeit eine unfallfreie Fahrt.

