information-2910620_1920.jpg

News

An dieser Stelle finden Sie stets aktuelle Informationen rund um den ASB Nürnberg-Fürth. Wenn Sie zudem in den Sozialen Medien unterwegs sind, finden Sie uns dort bei FacebookInstagram, TikTok und LinkedIn. Auf allen Plattformen freuen wir uns natürlich über jeden neuen Fan. 

Um immer alle Neuigkeiten direkt in Ihr Postfach zu bekommen, abonnieren Sie unseren Newsletter!

Newsmeldung vom 25. April 2026

Black Noris 2026: ASB Nürnberg erfolgreich bei stadtweiter Katastrophenschutzübung

Plötzlich war es still. Kein Licht, kein Handyempfang, keine funktionierenden Ampeln, keine verlässliche Kommunikation. Das öffentliche Leben von einem Moment auf den anderen grundlegend verändert – so lautete das fiktive Szenario der diesjährigen Katastrophenschutzübung „Black Noris 2026", die am heutigen Samstag im gesamten Stadtgebiet Nürnberg stattfand.

Eine Stadt probt den Ernstfall

Von 8:00 Uhr bis in den frühen Nachmittag übten zahlreiche Organisationen und Behörden gemeinsam das koordinierte Vorgehen für den Fall eines flächigen Stromausfalls. Mit dabei: Feuerwehr, THW, Polizei, kirchliche Einrichtungen, die Stadt Nürnberg – und wir als ASB Nürnberg. Ziel der Übung war es, Führungsstrukturen, Kommunikationswege und die behörden- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Krisenfall zu erproben und gezielt weiterzuentwickeln.

Unser Einsatz: Leuchttürme und SEG Betreuung

Der ASB Nürnberg war mit zwei Notfall-Infopunkten – sogenannten Leuchttürmen – sowie der Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG) im Einsatz. Betrieben wurden alle Standorte ausschließlich mit netzunabhängiger Stromversorgung, um die realen Bedingungen eines Blackouts möglichst authentisch abzubilden. Auf dem Prüfstand standen dabei die Notstromversorgung der Wache, die interne und externe Kommunikation, Dokumentationsprozesse sowie sämtliche Abläufe rund um den Leuchtturmbetrieb.

58 Hilfseinrichtungen für die Bevölkerung

Im Stadtgebiet wurden im Rahmen der Übung insgesamt 58 Hilfseinrichtungen aktiviert: 43 Notfall-Infopunkte, 6 Betreuungsstellen und 9 Verwaltungsstellen bilden gemeinsam ein flächendeckendes Netz, das der Bevölkerung in einer echten Krisenlage als verlässliche Anlaufstellen dient – für Informationen zur Lage, Hilfe bei dringenden Anliegen und die Möglichkeit, Notrufe abzusetzen.

Hochrangiger Abschluss in der Bertolt-Brecht-Schule

Den Abschluss der Übung bildete eine gemeinsame Veranstaltung in der Bertolt-Brecht-Schule. Grußworte sprachen Oberbürgermeister Markus König, Bürgermeister Christian Vogel sowie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Die Teilnahme auf dieser politischen Ebene unterstreicht, welchen Stellenwert ein funktionierender, gut vernetzter Katastrophenschutz für die Stadt Nürnberg und den Freistaat Bayern hat.

Vorbereitung, die schützt

Übungen wie „Black Noris 2026" sind keine Selbstverständlichkeit – sie sind notwendig. Nur wer Abläufe regelmäßig erprobt, kann im Ernstfall schnell und koordiniert handeln. Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften, Ehrenamtlichen und Kooperationspartnern für ihren Einsatz heute.

20260425_103536.jpg.jpeg

Newsmeldung vom 31. März 2026

Abschied unseres Bürgermeisters Christian Vogel vom und mit Blaulicht

Unser Bürgermeister Christian Vogel hat sich, wie schon mehrfach, einen direkten Einblick in unsere Arbeit im Rettungsdienst bzw. Notarztdienst verschafft, indem er eine Notarztschicht von Herrn Dr. Tobias Hübner und unserem stellv. Rettungsdienstleiter Herrn Heinrich Volkert interessiert begleitet hat.

Trotz vieler Einsätze war noch Zeit für offene und interessierte Gespräche – so wie wir ihn kennenlernen durften – mit echtem Interesse an den Herausforderungen im Blaulichtalltag.

Zum Ende seiner der Amtszeit sagen wir vielen herzlichen Dank für die guten und offenen Gespräche, die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und seine kontinuierliche Unterstützung und Verbundenheit.

Lieber Bürgermeister Christian Vogel, wir wünschen persönlich und beruflich weiterhin alles Gute – und Sie sind uns stets willkommen.

BM_Christian_Vogel_letzte_Schicht.jpg

Newsmeldung vom 18. März 2026

Mitgliederversammlung des
ASB Nürnberg-Fürth wählt neuen Vorstand

Rund 100 Mitglieder kamen zur diesjährigen Mitgliederversammlung des ASB Nürnberg-Fürth zusammen. Der bisherige Vorstand berichtete über die Arbeit der vergangenen Jahre, stellte sich den Fragen der Mitglieder und diskutierte aktuelle Themen rund um die Arbeit des Vereins.

Im Anschluss an den Bericht wurde der Vorstand durch die Versammlung entlastet. Wir danken den bisherigen Vorstandsmitgliedern herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz für den ASB in den vergangenen Jahren.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde ein neuer Vorstand für die kommenden vier Jahre gewählt.

Zum Vorsitzenden wurde Matthias Klingert gewählt.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Michael Kozina, Tobias Maisel, Thomas Müller-Rasp und Kai Michael Vitzthum.

Ebenfalls gewählt wurde die Kontrollkommission. Tobias Klahr und Christian Zankl wurden wiedergewählt. Neu in die Kontrollkommission gewählt wurde Peter Tubbesing.

Wir gratulieren allen Gewählten herzlich und freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit in den kommenden vier Jahren.

Newsmeldung vom 28. Februar 2026

Großübung am Flughafen Nürnberg: ASB Nürnberg-Fürth beteiligt

Mehrere hundert Einsatzkräfte haben bei einer groß angelegten Vollübung am Flughafen Nürnberg den Ernstfall eines Flugunfalls mit vielen Verletzten trainiert. Angenommen wurde ein Zusammenstoß eines Vorfeldbusses mit einem Flugzeug. Rund 500 Kräfte von Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Polizei und Kliniken probten dabei insbesondere die Abläufe bei einem Massenanfall von Verletzten, die Triage sowie die Koordination und Kommunikation zwischen den Organisationen.

Das Szenario war bewusst realistisch angelegt: Verletzte wurden aus dem Bus gerettet, an Sammelstellen gesichtet und priorisiert versorgt, während parallel ein Krisenstab arbeitete, Krankenhauskapazitäten abgefragt und Transportkorridore für Rettungsfahrzeuge eingerichtet wurden. Auch ein Behelfskrankenhaus wurde aufgebaut. Solche Übungen sind nach internationalen Luftsicherheitsvorgaben verpflichtend und sichern im Ernstfall eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Der ASB Nürnberg-Fürth war mit der SEG Transport und Betreuung, Rettungsmitteln sowie Führungs- und Beobachtungskomponenten beteiligt. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Übung wurde nachgeholt, nachdem sie im November 2025 wegen eines Bombenfundes und der Evakuierung von rund 20.000 Menschen verschoben werden musste.

Fotos: BRK Medienteam Nürnberg-Stadt / Gruppenfoto: ASB Nürnberg-Fürth

Newsmeldung vom 20. Januar 2026

Ehrungen für jahrzehntelanges Engagement im Rettungsdienst

Beim Empfang der Stadt Nürnberg am 20. Januar 2026 wurden drei langjährig engagierte Mitglieder des ASB Kreisverbandes Nürnberg-Fürth e.V. für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Rettungs- und Sanitätsdienst geehrt. Die Auszeichnungen wurden von Oberbürgermeister Markus König persönlich überreicht und würdigen jahrzehntelange Treue, fachliche Kompetenz und ein herausragendes ehren- und hauptamtliches Engagement für die Sicherheit der Menschen in Nürnberg.

Brigitte Finsterer wurde für 25 Jahre Dienst ausgezeichnet. Sie prägte über viele Jahre hinweg maßgeblich den Bereich Hygiene und Infektionsprävention im ASB. Als Fachkraft für Hygiene und langjährig am Klinikum Nürnberg tätig, brachte sie ihre umfangreiche Expertise in Hygienebelehrungen, Fortbildungen und die Weiterentwicklung interner Standards ein. Seit 1998 ist sie zudem als Rettungssanitäterin aktiv. Ihr Engagement reichte von der Mitgestaltung der Hygieneverordnung bis hin zur Mitarbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger. Auch bei Großübungen und in der realistischen Unfalldarstellung war sie stets eine verlässliche Stütze. Mit ihrem wachen Blick für Details galt sie vielen als das „Hygienegewissen“ des Verbandes.

Für 40 Jahre Dienst wurde Jürgen Höfner geehrt. Seine Laufbahn im Rettungsdienst ist geprägt von Kontinuität und stetiger Weiterentwicklung – vom Sanitätshelferlehrgang 1985 bis zur Qualifikation als Notfallsanitäter im Jahr 2016. Als Ausbilder für Kindernotfälle, AED-Instruktor und Reanimationstrainer hat er zahlreiche Helferinnen und Helfer ausgebildet und nachhaltig geprägt. Hauptberuflich als Polizeibeamter tätig, bringt er besondere Erfahrung für Sicherheits- und Sonderlagen ein. Seine Ruhe, sein Fachwissen und seine Verlässlichkeit machen ihn zu einer festen Größe im Rettungsdienst.

Ebenfalls für 40 Jahre Engagement wurde Peter Tubbesing ausgezeichnet. Sein Weg führte ihn über die Jugendarbeit und den Behindertenfahrdienst in den Rettungsdienst, wo er bis heute vielseitig aktiv ist – im Sanitäts- und Rettungsdienst, als Ansprechpartner für Digitalfunk sowie bei technischen Aufgaben wie dem Zeltaufbau. Darüber hinaus engagierte er sich mehrere Jahre in der Kreisverbandskontrollkommission. Durch seine hauptberufliche Tätigkeit in der Integrierten Leitstelle bringt er wertvolles Fachwissen in die Arbeit des ASB ein und unterstützt den Verband seit Jahrzehnten mit großer Verlässlichkeit.

Mit dem Empfang würdigte die Stadt Nürnberg, vertreten durch Oberbürgermeister Markus König, das langjährige Engagement der Geehrten, die stellvertretend für viele Ehren- und Hauptamtliche im Rettungswesen stehen. Der ASB Kreisverband Nürnberg-Fürth gratuliert herzlich und dankt für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Nürnberger Bevölkerung.

Newsmeldung vom 4. Dezember 2025

Zuwachs im Rettungsdienst: ASB Nürnberg erweitert Fuhrpark

Im vierten Quartal 2025 konnte der ASB Nürnberg seinen Fuhrpark um zwei neue Einsatzfahrzeuge erweitern: einen Rettungswagen (RTW) sowie einen Krankentransportwagen (KTW).

Der neue KTW entspricht der Bayern-Konfiguration und basiert auf einem MAN TGE. Er stellt eine wichtige Ergänzung der Fahrzeugflotte dar und trägt dazu bei, den gestiegenen Einsatzzahlen im Ballungsraum Nürnberg gerecht zu werden. Zudem hilft er, technische Ausfallzeiten bestehender Fahrzeuge besser abzufedern.

Ergänzt wird der Fuhrpark durch einen RTW Typ Bayern auf bewährtem Mercedes-Benz Sprinter-Fahrgestell. Das Fahrzeug ersetzt turnusgemäß einen Rettungswagen aus dem Jahr 2018 und ist mit modernster Medizintechnik sowie innovativen Rettungssystemen ausgestattet. Damit ist der Rettungsdienst optimal auf aktuelle und zukünftige Einsatzanforderungen vorbereitet.

Beide Neubeschaffungen verbessern die Einsatzfähigkeit nachhaltig: Sie erhöhen die Flexibilität im Tages- und Spitzenbetrieb, entlasten die Einsatzteams und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.

Der ASB Nürnberg sieht die neuen Fahrzeuge als konsequenten Schritt in der Weiterentwicklung des Rettungsdienstes. Den Retterinnen und Rettern wünschen wir damit viel Erfolg im anspruchsvollen Einsatzdienst der Großstadt – und jederzeit eine unfallfreie Fahrt.

20260117 Zuwachs im RD-2.png